Großer Käse


Hm, naiv wie ich bin, dachte ich, anlässlich des 100. Geburtstags von Heinz Erhardt gäbe es vielleicht ein paar Heinz-Erhardt-Filme im TV. Statt dessen gab es mittwochs eine „Show“, die der wunderbare Komiker vermutlich mit „großer Käse“ kommentiert hätte. (Jedenfalls waren das – laut in der Sendung gezeigtem Album – seine Worte zu einer Silvestergala im ZDF.)

Gäbe es nicht ein permanent eingeblendetes Senderlogo, hätte man auf den Gedanken kommen können, man sähe RTL. Einzig Oliver Geißen hat gefehlt. Schmitz, Lanz und Balder waren jedenfalls da.

Zu den groß angekündigten 10 besten Heinz-Erhardt-Sketchen/-Filmausschnitten durfte eine Reihe weiterer „Prominenz“ ihren Senf dazu geben, so daß man von den Sketchen nicht wirklich viel sah. Ich habe eigentlich nur noch auf Gülcan oder Mario Barth gewartet. Glücklicherweise blieb mir das erspart.

Eine Ehrung war diese Sendung jedenfalls nicht. Und eher das Gegenteil von „Best of“.

Und ich muß heute – am typischen 50er- und 60er-Jahre Fernsehsonntag in den Öffentlich-Rechtlichen – Doktor Schiwago gucken. Nicht ganz schrecklich. Aber „Drei Mann in einem Boot“ wären mir lieber gewesen.

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Veröffentlicht von

Katjalyse

Ich heiße Katja. Oder so ähnlich. Seit 2008 wohne ich in der norddeutschen Diaspora (Hamburg). Grund: Liebe. Bisher nicht bereut. Weder Liebe noch Hamburg. Ich blogge seit 2005, also schon ein paar Tage länger und unter verschiedenen Pseudonymen. Aktuell unter Katjalyse und auf dem Mitmachblog.

2 Gedanken zu „Großer Käse“

  1. hmm, da haste dann was falsch gemacht^^

    heute morgen habe ich „immer diese radfahrer“ gesehen, gestern kam auch schon was. morgen kommt „witwer mit 5 töchtern“, übermorgen „der haustyrann“, mittwoch „vater, mutter und neun kinder“, donnerstag „so ein millionär hats schwer“, freitag „drillinge an bord“, samstag „der müde theodor“ und am 07/03 „drei mann in einem boot“.

    sollte doch reichen, oder 😉

  2. Das mit der Show kann ich bestätigen. Grauenhaft…

    Ich habs nur häppchenweise gesehen, aber die paar Teile waren eher eine fürchterliche Selbstdarstellung der Moderatorin und einiger Gäste, als eine Hommage an Heinz Erhardt. Ganz vorbei wars bei mir, als das Duo Hertel/Mross das „Frau Stirnima“-Lied vortragen sollte.

    Fühürchterlich! So richtig gruselig…

    Da wollte ich mal ausnahmsweise einen Sender sehen, für den ich gezwungenermaßen bezahle, aber nö… Nur Mist… Aus der Kirche kann man wenigstens austreten, wenn man mit dem Verein nix anfangen kann.

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