Ablasszahlung


31 Euro habe ich heute morgen dafür bezahlt, um aus einer Religionsgemeinschaft auszutreten, der ich im Alter von 3 Monaten unfreiwillig betreten mußte. Dafür muß ich mich jetzt auch nicht mehr schuldig fühlen, mit meinen Steuergeldern diesen Schwachsinn mit zu finanzieren. Gott sei Dank.

Advertisements

Veröffentlicht von

Katjalyse

Ich heiße Katja. Oder so ähnlich. Seit 2008 wohne ich in der norddeutschen Diaspora (Hamburg). Grund: Liebe. Bisher nicht bereut. Weder Liebe noch Hamburg. Ich blogge seit 2005, also schon ein paar Tage länger und unter verschiedenen Pseudonymen. Aktuell unter Katjalyse und auf dem Mitmachblog.

9 Gedanken zu „Ablasszahlung“

  1. Woran merkt man, dass man im falschen Bundesland wohnt? Wenn es anderswo nur 10 Euronen kostet!
    Da ich nun seit gut einem Jahr an die 10 Euro pro Monat spare, spende ich die an amnesty international – die verwenden das Geld hoffentlich sinnvoller.
    Was deine Steuergelder angeht: ganz raus bist du leider nicht, nur die Direktfinanzierung hast du abgestellt.

  2. Nach Zahlung der 30 TEuro ist es dir nichtmehr gestattet den Begriff Gott zu nutzen, da Du an diesen ja – aus monetären Gründen – nicht mehr zu glauben vorgibst!

    Ein ehrliches „Tschaka“ oder gar Strike wäre angebrachter 🙂

  3. @juliaL49: 30 Euro ist auch noch ok. Zumindest jetzt kann ich mir das leisten. Zu meiner Hartz-IV-Zeit hätte das noch richtig weh getan.

    @Reizzentrum: Ne, ist schon richtig so. 🙂 Religion != Glauben.

    @Ireen: Es ist wirklich kein großer Aufwand. Man unterschreibt ein Formular, zahlt und das war’s.

  4. Wer die Religionen dieser Welt mit seinem Geld und Gut unterstützt, an deren Hände, Mund und Geist, Scheiterhaufen, Kerker, Blut, Verfolgung von Andersdenkenden klebt und Verleumdung, Lüge, Notlüge, Heuchelei, Betrug, Verdummung und Volksverhetzung(Juden) wir hören können,
    von dem will der wahrhaftige Schöpfer- Gott und Schöpfer- Geist
    es fordern.

    Des wahren Gottes und Christenmenschen, ist Gott der erste und der letzte Lehrer, schon unter dem Alten Testament und nach Jesu Geburt und Mission , auf dem Berg der Verklärung:
    „Dies ist mein lieber Sohn,
    an welchem ich Wohlgefallen habe,
    den sollt ihr hören spricht Gott der Vater“!
    Peter semenczuk
    Autor und Herausgeber christlich- theologischer Publikationen im
    Internet und selbstverlag: UMSONST und Kostenlos, wie Christus seinen wahren Jüngern geboten hat:
    Matthäus 10,8/Apostelgeschichte 3,6/ u.v.m.

  5. Seit meiner Kinderzeit bin ich Atheistin und hatte meinen Kirchenaustritt immer verpennt. 2004 bin ich aus der Kirche ausgetreten. Einen Tag vor Heiligabend unsere Tochter. Beide Male freute sich der zuständige Justizangestellte königlich über Kundschaft dieser Art.

    Auch Dir, atomality, herzlichen Glückwunsch

  6. @olyly: Vielen Dank. Ich fühle mich wirklich wohler und hätte das schon viel, viel früher tun sollen.

    In meiner Jugend hat man mich noch davor gewarnt, weil es berufliche Nachteile haben könnte (in Bayern). Und tatsächlich wäre es für meine Mutter (Beamtin) bspw. zu Repressalien gekommen. Mittlerweile ist das nicht mehr so dramatisch. Meine Mutter ist längst in Pension und ich lebe schon lange nicht mehr in Bayern. 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s